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Pneuwagen |
siliragna49
User
  

Registration Date: 07.08.2006
Posts: 1,152
Herkunft: Kottwil / Luzern
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Hallo zusammen
Was zum Kuckuck ist ein Pneuwagen. Ich habe gestern in der neuen Ausgabe von Semaphor einen angeblichen Pneuwagen fotografiert gesehen. Das Bild war aber zu klein (oder ich zu blind), um festzustellen ob es sich um einen Fotoscherz oder um Tatsachen handelt. Ich glaubte 4 Achsen auf jeder Seite zu sehen, welches ich mir aber nicht so recht als brauchbar vorstellen kann. Und eben Pneu, bedeutet für mich Gummi , was soll der dort ! Sonst müsste Georges seine Abneigung gegen Haftreifen sofort ändern, wenn's sowas tatsächlich gegeben hätte !
Kann mich jemand aufklären ?
Ich habe ein Heft übrig, wer's brauchen kann, melden.
Guido
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13.12.2006 07:00 |
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Elsurion
Thomas
  

Registration Date: 09.12.2005
Posts: 1,591
Herkunft: Pfungen
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Von den Leichtstahlwagen gabs eine kleine Testserie zu begin des LS Zeitalters, welche mit Pneus ausgerüstet waren. Jedoch war das ganze alles andere als zufriedenstellen, desshalb wurde es abgeblasen.
Ich selber habe noch keine Bilder dazu gesehen....
Wikipedia:
Zwei Wagen erhielten bei Auslieferung Pneureifen, nachdem die Rorschach-Heiden-Bergbahn in der Hoffnung, fortan auf Zahnräder verzichten zu können, schon solche zu Versuchszwecken hatten. Die pneubereiften Wagen hatten pro Drehgestell fünf Achsen und wurden im normalen Regional- und Schnellzugsverkehr eingesetzt. Diese bewährten sich jedoch nicht und bekamen normale Drehgestelle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leichtstahlwagen
__________________ Meine Bahnphotos sind neu unter einer eigener URL erreichbar => http://www.elsurion.ch
Hat jemand etwas Gewalt5000 dabei? Die Schraube passt ned ins Stirnbrett.
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13.12.2006 07:43 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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@Guido
Doch doch, du hast richtig gehört.
Nachdem in den 1930er Jahren die SNCF verschiedentlich Versuche mit pneubereiften Fahrzeugen gemacht hat - berühmtestes Fahrzeug sind wohl die Michelin-Triebwagen - haben auch die SBB zu Beginn der 1950er Jahre Versuch ein der Richtung unternommen. Man erhoffte sich ein geringeres Rollgeräusch und einen besseren Fahrkomfort. Dazu wurden bei der Industrie zwei ultraleichte Leichtstahlwagen gebaut (beide ca. 10t leicht -> normaler Leichtstahlwagen 25-30t). Ein Wagen wurde mit zwei vierachsigen und einer mit zwei fünfachsigen pneubereiften Drehgestellen ausgerüstet. Die Räder muss man sich so vorstellen, dass der Spurkranz aus Metall bestand, anstelle der metallischen Lauffläche jedoch ein luftbereifter Pneu war.
Die Versuche waren nicht von extremen Eefolgen geprägt und wurden daher relativ bald eingestellt. Die Wagen erhielten danach normale Drehgestelle. Einer der Wagen wurde später für den Sanitarischen Untersuchungszug umgebaut und wurde erst 1995 ausrangiert, der war schon früher abgerbochen worden.
Wirklich genaue Angaben müsste ich aber zu Hause nachschauen. Diese sind - wie auch die Geschichte der übrigen Leichtstahlwagen - im Buch "Die Leichtstahlwagen der SBB" von Karl Emmenegger (siehe hier: http://www.minirex.ch/Buecherkatalog/Detail.aspx?Titel=32069) ausführlich erklärt (ein vorzügliches Buch notabene!).
__________________ *veni vidi vici*
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13.12.2006 07:58 |
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georges
liebt laaaNge Züge
  

Registration Date: 01.08.2006
Posts: 2,271
Herkunft: Krauchthal BE
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| quote: |
Original von siliragna49
Sonst müsste Georges seine Abneigung gegen Haftreifen sofort ändern, wenn's sowas tatsächlich gegeben hätte !
Guido |
Jetzt bin ich schon so berühmt, dass ich hier zitiert werde.
Damit wird es wohl Zeit, dass ich wieder mal ein paar Loks mehr von den Gummizwängen befreie
__________________ Georges - VarnabahN
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13.12.2006 09:47 |
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Heitersberg
Webmaster & Member - vorsicht bissig
  

Registration Date: 02.06.2006
Posts: 3,961
Herkunft: Mellingen und mehr...
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@Guido
es hatte in der SER (sofern du die besitzt) in den 90er auch mal einen ausführlichen Artikel über die Leichtstahlwagen, bin bei der Recherche für die sNs-Homepage auch drübergestolpert
welche Ausgabe es war kannst du bei www.minirex.ch im Schlagwortverzeichnis nachsehen
__________________ Jürg, Heitersberg

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13.12.2006 09:52 |
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Elsurion
Thomas
  

Registration Date: 09.12.2005
Posts: 1,591
Herkunft: Pfungen
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| quote: |
Original von georges
Damit wird es wohl Zeit, dass ich wieder mal ein paar Loks mehr von den Gummizwängen befreie
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Machst du Achstausch oder lässt du die Kuve in der Lauffläche?
__________________ Meine Bahnphotos sind neu unter einer eigener URL erreichbar => http://www.elsurion.ch
Hat jemand etwas Gewalt5000 dabei? Die Schraube passt ned ins Stirnbrett.
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13.12.2006 09:57 |
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Elsurion
Thomas
  

Registration Date: 09.12.2005
Posts: 1,591
Herkunft: Pfungen
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13.12.2006 09:58 |
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siliragna49
User
  

Registration Date: 07.08.2006
Posts: 1,152
Herkunft: Kottwil / Luzern
Thread Starter
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Hallo an Alle
Danke für die vielen Antworten und die Erwähnung von Fachliteratur. Das Ding ist so interessant dass sich ein Modell dazu geradezu aufdrängt. Jedenfalls wenn ich einen passenden Wagen finde, ev. einen 3. Klasse von Arnold schlachten.
Und dann gehts auf Opfer, resp. Talentsuche ?
Gruss und Dank
Guido
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13.12.2006 10:18 |
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georges
liebt laaaNge Züge
  

Registration Date: 01.08.2006
Posts: 2,271
Herkunft: Krauchthal BE
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Original von Elsurion
Machst du Achstausch oder lässt du die Kuve in der Lauffläche? |
Unbedingt die Radsätze tauschen, mit den Rillen in den Laufflächen ist das eine üble Sache, vorallem auf Weichen...
Voraussetzung ist natürlich, dass man auf der Anlage nur moderate Steigungen hat (oder gar keine).
__________________ Georges - VarnabahN
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13.12.2006 10:24 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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Original von siliragna49
Danke für die vielen Antworten und die Erwähnung von Fachliteratur. Das Ding ist so interessant dass sich ein Modell dazu geradezu aufdrängt. Jedenfalls wenn ich einen passenden Wagen finde, ev. einen 3. Klasse von Arnold schlachten.
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Gibt aber eine rechte Frokelei. Die Wagen basieren zwar auf den Leichtshalwagen, sind aber ziemlich eigenständige Konstruktionen, insbesondere haben sie eine kürzere Länge und nur einen Mitteleinstieg (analog den sogenannten Volkswagen -> Leichtstahlwagen mit Mitteleinstieg).
__________________ *veni vidi vici*
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13.12.2006 10:31 |
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siliragna49
User
  

Registration Date: 07.08.2006
Posts: 1,152
Herkunft: Kottwil / Luzern
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Hallo Dieter
Ich glaube ich habe irgendwo Mitteleinstiegswagen, wenn nicht, wird's tatsächlich etwas mühsam. Ich werde mich sowieso zuerst mal mit den Bilder auseinander setzten müssen. Es kann ja auch sein dass die ganze Achsaufhängung u.s.w. zu komplex ist, um sowas in etwa nachzubauen. Zudem wird dieser Wagen, zumindest auf der Anlage, kaum zu fahren sein, also nur eine Geschichte für's Abstellgleis.
Aber so schnell geb ich nicht auf, nicht bei solchen Exoten.
Gruss Guido
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13.12.2006 10:47 |
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Elsurion
Thomas
  

Registration Date: 09.12.2005
Posts: 1,591
Herkunft: Pfungen
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In der SER 1/87 auf Seite 20 oben hats ein schönes Bild von dem 2Kl (1.Kl) Pneuwagen.
Was ich mich frage, wie ist der in der Kurve gegangen, es scheint als währens keine Drehzapfen DGs gewesen.
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Hat jemand etwas Gewalt5000 dabei? Die Schraube passt ned ins Stirnbrett.
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26.12.2006 21:11 |
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Dany
Sammler & Jäger
    

Registration Date: 04.11.2005
Posts: 5,543
Herkunft: Zollikofen
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Wie ging es eigentlich bei den Vorbildern weiter? Der Ap4ü 2290 taucht im Wagenbuch von 1975 noch als A 50 85 18-33 090 als ex-Pneuwagen mit einer Tara von 16t auf. Gemäss meinen Aufzeichnungen wurde der B 50 85 18-33 090 1985 ausrangiert. Vom B(p)4ü 5991 fehlt aber schon da jede Spur.
Gemäss Personenwagen-Heft von Walter Trüb von 1968/1970 handelte es sich um die Wagen B10 2501, der später zum A 2290 umnummeriert wurde und um den C10 6501 (gemäss dieser Quelle offenbar zum B 5901 und nicht 5991 umgezeichnet). Der B ex C wurde gemäss dieser Broschüre 1966 nach einem Kollisionsschaden, nachdem er zuvor noch als Versuchsträger für ein luftgefedertes Drehgestell von SIG gedient hatte, zum X4 91149 für den bahnärztlichen Dienst umgebaut. Weiter führt die Spur auch hier nicht. Eine UIC-Nummer ist im Gegensatz zum A in dieser Publikation für den Dienstwagen ex B ex C nicht vermerkt.
__________________ MW-Modell Sammelbestellung 2013
Noch besteht die Möglichkeit, sich anzuschliessen!
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18.06.2010 15:12 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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Der Ap4ü 2290 wurde 1963 um A 2290 und bekam 1967/1970 die UIC Nummer A 50 85 18-33 090-9. Er wurde per 7.1985 austangiert.
Der andere wurde wie von dir richtig erwähnt zum Diestwagen für den Bahnärztlichen Dienst X 91149 umgebaut. 1973/1976 wurde er zum X 60 85 99-33 300-2 und per 5.1.2000 ausrangiert und anschliessend abgebrochen.
Als Ersatz läuft heute ein UIC-X in diesen Diensten:
http://www.srpc.ch/img/pics/id_517.jpg
Wäre übrigens ein mögliches Vorbild für ein sNs-Sondermodell....
__________________ *veni vidi vici*
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18.06.2010 15:21 |
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Dany
Sammler & Jäger
    

Registration Date: 04.11.2005
Posts: 5,543
Herkunft: Zollikofen
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| quote: |
Original von huerz
Der andere wurde wie von dir richtig erwähnt zum Diestwagen für den Bahnärztlichen Dienst X 91149 umgebaut. 1973/1976 wurde er zum X 60 85 99-33 300-2. |
Gibt es davon ein Bild?
__________________ MW-Modell Sammelbestellung 2013
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18.06.2010 15:29 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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18.06.2010 15:46 |
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siliragna49
User
  

Registration Date: 07.08.2006
Posts: 1,152
Herkunft: Kottwil / Luzern
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Unglaublich ! Wisst Ihr auch noch die RAL- Nummer der Farbe die fürs Blau Verwendung fand ?!
Gruss an die lebenden Lexika's auf dem Bahnsektor !
Guido
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18.06.2010 16:05 |
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Dany
Sammler & Jäger
    

Registration Date: 04.11.2005
Posts: 5,543
Herkunft: Zollikofen
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Täuscht es, oder war der Panto des Nachbarwagens mittels Dachleitung mit dem Leichtmetaller verbunden?
__________________ MW-Modell Sammelbestellung 2013
Noch besteht die Möglichkeit, sich anzuschliessen!
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18.06.2010 16:09 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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| quote: |
Original von Dany
Täuscht es, oder war der Panto des Nachbarwagens mittels Dachleitung mit dem Leichtmetaller verbunden? |
Kann sein - müsste mal auf meinen Fotos zu Hause schauen.
Die beiden Wagen bildeten zusammen die Untersuchungswagen und waren immer in diesem 2er Gespann unterwegs - daher ist so eine Verbindung nicht so abwegig...
@Guido
Keine Ahnung was da für Farben verwendet wurden...
__________________ *veni vidi vici*
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18.06.2010 16:20 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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Übrigens - die Geschichte der Pneuwagen ist (wie die der übrigen Leichtstahler) im vorzüglichen Buch von Karl Emmenegger dargestellt:
Karl Emmenegger: Die Leichtstahlwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (Normalspur). Pharos, Basel 1997, ISBN 3-7230-0236-6
__________________ *veni vidi vici*
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18.06.2010 16:55 |
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siliragna49
User
  

Registration Date: 07.08.2006
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Herkunft: Kottwil / Luzern
Thread Starter
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Hallo Huerz
Hat es in diesem Buch auch Bilder dieser Drehgestelle ? Weisst Du dass zufällig ? Viel schwieriger wird es sein die Wagenseiten mit Mitteleinstieg zu machen
Guido
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19.06.2010 14:14 |
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Dieter
Administrator
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 4,948
Herkunft: Deutschschweiz
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@Guido
anscheinend steht in diesem Buch etwas über die Drehgestelle
unten Punkt 2. Quelle beachten
__________________ Gruss Dieter
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19.06.2010 15:41 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
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Herkunft: Steffisburg
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Original von siliragna49
Hat es in diesem Buch auch Bilder dieser Drehgestelle ? Weisst Du dass zufällig ? |
Je eine Einzelaufnahme des vierachsigen und des fünfachsigen Drehgestelles.
__________________ *veni vidi vici*
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19.06.2010 15:47 |
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Janitor.Master
Roland
  

Registration Date: 07.11.2010
Posts: 114
Herkunft: Gde. Mühleberg
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Danke!
Nach Bildern der gummibesohlten Leichtstahlwagen habe ich schon lange vergeblich gesucht!
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22.01.2012 17:29 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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Original von Janitor.Master
Nach Bildern der gummibesohlten Leichtstahlwagen habe ich schon lange vergeblich gesucht! |
Im Buch "Die Leichtstahlwagen der SBB" von Karl Emmenegger (ISBN: 3-7230-0236-6) findest du zu den Wagen weiterführende Informationen.
Das ist übrigens DIE Bibel über die Leichtstahlwagen...
__________________ *veni vidi vici*
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22.01.2012 18:03 |
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phz
PAAT - PortAlpinAlptransiT
  

Registration Date: 30.12.2005
Posts: 2,295
Herkunft: Appenzellerland am Trogenerbähnli
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Kann jemand noch ein wenig mehr über diese Gummibereifung äussern?
Was hat sich bewähert bzw. was nicht?
__________________ www.PAMoB.ch
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22.01.2012 20:23 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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Ich mag nicht das Buch abschreiben...
..aber kurz zusammengefasst: beide Pneuwagen haben sich nicht bewährt. Gründe dafür:
- leichter Wagenkasten mit grossen Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten (laut im innern)
- hoher Rollwiderstand und hoher Verschleiss der Räder (hohe Unterhaltskosten)
- hohe Entgleisungsfreudigkeit besonders bei Schnee
Bereits 1954 wurden beide Wagen auf normale Drehgestelle umgebaut.
__________________ *veni vidi vici*
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22.01.2012 20:59 |
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Kabelleger
User
  
Registration Date: 21.11.2008
Posts: 385
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Interessant wäre noch die Frage: Wie war die Bremse angeordnet? à la Vorderradbremse Militärfahrrad?
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22.01.2012 22:52 |
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phz
PAAT - PortAlpinAlptransiT
  

Registration Date: 30.12.2005
Posts: 2,295
Herkunft: Appenzellerland am Trogenerbähnli
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Danke huerz, diese Kurzinfo reicht mir völlig
__________________ www.PAMoB.ch
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23.01.2012 01:15 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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| quote: |
Original von Kabelleger
Interessant wäre noch die Frage: Wie war die Bremse angeordnet? à la Vorderradbremse Militärfahrrad?
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Ne, die war eigentlich analog anderen Strassenrädern aufgebaut, daher eine Bremstrommel innerhalb des Rades wie dies z.B. bei Lastwagen gefunden werden kann.
Interessanter waren da schon die vier Schliefkontakte die auf die Schienen drückten um die Erdung sicherzustellen. Man stelle sich da Märklin-Schleifer für die Pukos vor, welche zwischen den Rädern angeordnet waren.
__________________ *veni vidi vici*
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23.01.2012 07:18 |
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qsi69
User
  

Registration Date: 09.08.2009
Posts: 1,350
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| quote: |
Original von huerz
Interessanter waren da schon die vier Schliefkontakte die auf die Schienen drückten um die Erdung sicherzustellen. Man stelle sich da Märklin-Schleifer für die Pukos vor, welche zwischen den Rädern angeordnet waren. |
Das wäre dann eher wie bei LGB. Aber etwas möchte ich noch wissen: Wieso hat man das überhaupt versucht? Es heisst doch Eisenbahn und nicht Gummibahn? Und dass Gummi einen höheren Rollwiderstand und grösseren Abrieb hat ist nun nicht gerade ein Novum, auch nicht 1950. Und Kautschukbäume wachsen auch nicht in der Schweiz, also kannst ja nicht die Verfügbarkeit eines einheimischen Materials gewesen sein (dann schon eher eine Brio-Bahn).
Viele Grüsse
Markus
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23.01.2012 07:30 |
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huerz
Techadmin & sNs-Präsi
    

Registration Date: 24.07.2005
Posts: 6,378
Herkunft: Steffisburg
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23.01.2012 08:06 |
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